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Fonts für lau (28): Rex

Rex ist ein kostenloser Font in den Schnitten Light, Bold und Bold Inline. Insgesamt ist Rex eine Kapitälchen/Caps-Schrift, die sich jedoch zwischen Caps und Small Caps unterscheidet. Die Schnitte sind für die persönliche und kommerzielle Zwecke verwendbar. Bei dem Testfont darf man leider nicht so viele Glyhen erwarten. Für Einschränkungen bzgl. Verwendung etc. einfach die beiliegende EULA lesen.

 

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Post, die ich mag: HVD Fonts Type Releases

Die meisten kennen es wohl auch: Der trostlose Blick in den Briefkasten. Es überwältigt einem nämlich eine Lawine bzw. Flut an Papiermüll. Das fünfte Mailing diesen Monats von CosmosDirekt, Rechnungen, Rechnungen, ein Merkzettel vom Autohaus, das man doch bald mal wieder zur Inspektion sollte um sein Geld loszuwerden usw. – doch was seh ich denn da? Einen Lichtblick mit Goldschimmer. Der transparante Umschlag lässt schon erahnen was drin steckt: die HVD Fonts Type Releases. Ein Poster im DIN A2 zeigt ingesamt 230 Fonts. Zudem lag ein Faltblatt mit 6 ausgewählten Font-Familien bei. Was für ein Geschenk für meine Augen.

 

Hier ein paar Eindrücke des Mailings. Da HVD Fonts bereits schon schöne Bilder gemacht hat, sind diese hier zu begutachten:

 

 

 

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Sinews Sans

Typolution liebt schöne Schriften, die einerseits charakteristisch genug aber auch alltagstauglich sein können. Typolutions Lieblingsschriften sollten zudem auch innere Werte besitzen: technische Feinheiten, OpenType und einen gut ausgebauten Zeichensatz. Beständigkeit ist ebenso eine wichtige Voraussetzung: Zwar ist Liebe auf dem ersten Blick ein tolles Gefühl, sollte jedoch nach ein paar Tagen immer noch anhalten. Wenn dann erst einmal nach etwas Kennenlernen daraus Liebe entstanden ist, wird diese Schrift unter dieser Rubrik meinen Eltern… ähm… meinen Lesern vorgestellt.

 

Sinews Sans ist nun meine neueste Flamme, die nach 1,5 Jahren harter Arbeit von Designer Jakob Runge geformt und erschaffen wurde. Kennenlernen darf man sie beim Gestalten Verlag, bei dem sie entweder als Standard- oder Pro-Version präsentiert wird. Schüchtern muss sie keinesfalls sein, denn mit Kapitälchen, Währungszeichen, Brüchen, Versal- und Tabellenziffern, Alternativzeichen, sowie Pfeile und Symbole macht sie ganz schön was her. Und hier ist sie:

 

 

 

Ihre heiße Kurven zeigt sie übrigens in ihren Italic-Schnitten. Hierfür wurden an die 700 Zeichen komplett neu gezeichnet. Wow, ein lecker Schnittchen eben.

 

 

Sinews Sans macht ihren Ruf übrigens alle Ehre. Sinews heißt nämlich übersetzt Sehne – das Bindegewebe zwischen Muskel und Knochen. Diese bietet somit Dynamik, mit leichten Rundungen und Bögen. Gewichtig ist sie ganz nach den eigenen Vorlieben: Hairline, Thin, Light, Regular und Medium sind die Traummaße zum Aussuchen.

 

 

Ob der Zusatz Sans ein Hinweis auf die Schwester Serif ist, bleibt noch abzuwarten. Erst lernen wir die Sinews Sans kennen.

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Fonts für lau (27): Archive

Archive wurde von dem Grafikdesigner Slava Kirilenko aus Kasachstan entworfen, der diesen Font nun kostenlos zum Download zur Verfügung stellt. Klar, dass aufgrund des Heimatlandes seines Erfinders die Archive somit auch den kyrillischen Satz beherrscht. Zudem ist sie aber auch Deutsch-tauglich und besitzt Eszett und alle Umlaute. Wem die Schrift gefällt, findet weiteres unter seinem Behance-Profil.

 

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ALTERNATE mit kostenlosem Logo-Schriftzug

Einer der bekanntesten Versandhändler für PC und Unterhaltungstechnik feiert dieses Jahr Firmenjubiläum: ALTERNATE wurde 1992 gegründet und wird somit 20 Jahre alt. Grund genug die etwas eingestaubte Optik aufzupolieren. ALTERNATE war zuvor jahrelang mit einem simplen aber markanten Schriftzug unterwegs. Auf jeglichen »Schnickschnack oder Gladderadatsch« wurde verzichtet. In rot und Versallettern tat es hier wohl auch. Umso schwieriger ist jedoch die Aufgabe eines Redesigns. Weder sind die Buchstaben charakteristisch genug, noch besteht ein Signet, dass man modifizieren bzw. modernisieren könnte.

 

 

Bevor man am ursprünglichen Schriftzzug »herumdoktort« entschied sich das Unternehmen für eine neue Schriftart. Nicht mehr gar so kantig, mit freundlichen Schwüngen (beim A) und einprägsamen Lettern (wie beim R). Die kostenlose Schrift Aller mit dem Display-Schnitt schien für das Unternehmen die perfekte Lösung gewesen zu sein. Da sie kostenlos zur Verfügung steht, möchte man sie nicht sofort als unprofessionell abstempeln – schließlich können auch Free-Fonts wertig genug sein. Die verwendete Aller kommt zudem aus dem Hause Dalton Maag, die vor allem durch die Ubuntu-Schrift bekannt wurde.

 

 

Fraglich ist nur, inwieweit ein rein typografisch gelöstes Logo eigenständig bleiben kann, wenn der Font kostenlos für jeden zugänglich ist. Somit könnte jeder schnell und einfach den Font laden und in der ALTERNATE-Optik arbeiten.

 

Kann ein Unternehmen professionell genug wirken, wenn eine Schrift verwendet wird, die man rein theoretisch selbst auf dem PC hat? Oder ist das absoluter Unsinn, ob eine Logo-Schrift etwas gekostet hat oder nicht bzw. frei zugänglich für jeden ist? Wie ist eure Meinung zu Freefonts als Logotype?

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Preistypografie: Punkt oder Komma?

Gestaltet man für die Werbung, wurde man zumindest schon einmal mit der Preisoptik konfrontiert. Viele unterschiedliche Varianten beglücken uns täglich in Prospekten, TV-Spots oder Plakaten. Manche Preisoptiken sind sogar so einprägsam, dass sie ohne Unternehmenslogo identifiziert werden können. Bestes Beispiel hierfür ist MediaMarkt, der aufgrund seiner Dominanz in der Werbung die Preise gut lernen und wieder erkennen lässt.

 

Bedeutend für die Preisoptik sind nicht nur die vielen Outlines um die Ziffern herum, sondern auch wie der Rest hinter dem Euro-Preis gestaltet ist.

 

Große Preise – kleine Preise

Große Preise besitzen meist keine Stellen hinter dem Dezimaltrennzeichen, da sie sonst viel zu wuchtig und groß aussehen würden. Der Preis 1399,95 € besitzt mehr Ziffern und sieht somit natürlich optisch nach mehr aus, als 1399 €. Kleine Preise wiederum sind bekannt für die anscheinend »knapp« kalkulierte Ware: 9,99 € geht somit lieber an den Kunden, als 10 €.

 

 

Da in der »grafischen« Preisoptik kaum noch das Eurozeichen verwendet wird, kommt nach dem Dezimaltrennzeichen der Halbgeviertstrich zum Einsatz – denn eine alleinstehende 10 würde ja nicht als Preis erkannt werden. Dieser Halbgeviertstrich ersetzt die zwei eigentlichen Nullen: aus 10,00 wird somit 10,– und wirkt deutlich »günstiger« als die Version mit der Doppelnull. Die Umkehrvariante mit einem Nuller-Euro ist jedoch seit langer Zeit nicht mehr gebräuchlich. Was früher mit –,99 DM gekennzeichnet wurde, wird heute eher mit 0,99 € bestückt. Die Ähnlichkeit mit einem vollen Eurowert wäre zu hoch.

 

Zwischen den Werten: Punkt oder Komma?

 

Wie sich die Ziffern vor und hinter dem Dezimaltrennzeichen stellen ist nun durchleuchtet. Doch wie sieht es dazwischen aus? Bewusst wählte ich bis an dieser Stelle das Wort »(Dezimal)trennzeichen«, da die Anbieter entweder zum Dezimalpunkt oder Dezimalkomma greifen. Aus mathematischer Sicht wäre die Komma-Variante die bessere und logischere Variante, denn ein Trennpunkt lässt höhere Werte nicht mehr gliedern: Somit wären 12.999,– € bei Verwendung des Dezimalpunkts nicht möglich (12.999.–). Das würde ja sonst eher nach einem Tankstellenpreis erinnern.

 

Interessanterweise unterscheiden sich die Meinungen bei der Punkt- oder Kommafrage vor allem Schwester-, Tochter- oder Partnerunternehmen: Aldi Süd freundelt eher mit dem Komma, wobei Aldi Nord den Punkt als schönere Lösung empfand. Media Markt hielt ebenso den Punkt für die eigene Preisoptik harmonischer, gegensätzlich die Schwester Saturn das Komma für die eigenen Preise nutzt. Ein höheres »für« oder »gegen« Punkt und Komma gibt es nicht wirklich, wenn man einen Blick in die Prospekte aus dem Briefkasten schaut.

 

Komma im Preis: Aldi Süd, toom Baumarkt, H&M, OTTO, GRAVIS, Thalia, OBI, McDonalds, Subway Sandwiches, Saturn, T-Com, Vodafone, kik Textil-Diskont, real

Punkt im Preis: Aldi Nord, REWE, Penny Markt, Netto Marken-Discount, toom Markt, Kaufland, IKEA, Media Markt, O2, Weltbild

 

Ohne alles kommt übrigens Burger King, Adler Mode oder Charles Vögele (optional mit Punkt) aus. Hier nutzt man einfach nur das Hochstellungsverfahren und geht jeglicher Punkt- oder Komma-Diskussion aus dem Weg.

 

Ein kompakter Preis ist ein harmonischer Preis

Umso weniger zerrissen ein Preis gestaltet wird, umso angenehmer und günstiger wirkt er dadurch. Das ist auch der Grund, wieso Cent-Beträge hochgestellt und über das Komma oder den Punkt gesetzt werden. In diesem Moment der Harmonie kommt auch wieder die Frage auf, ob man sich für den Punkt oder das Komma entscheidet. Ein Punkt wirkt natürlich angenehmer, da er nicht über die Schriftlinie nach unten rutscht – aber ein Komma vielleicht gewohnter.

 

 

Wie bereits erwähnt wird die Doppelnull im Centbetrag meistens oder fast immer durch einen Querstrich ersetzt. Rein typografisch korrekt wäre hier der Halbgeviertstrich – in Tabellen auch der Geviertstrich. Doch dieser ist einfach viel zu wenig kompakt und lässt zu viel Weißraum im hinteren Teil der Preisoptik entstehen. Das ist der Grund, weshalb Gestalter auf die kürzere Variante (Minuszeichen) zurückgreifen. Zusätzlich noch leicht über Komma oder Punkt schieben und fertig ist das »Meisterwerk«. Das Unternehmen real,- hat es sogar geschafft, seinen eigenen Namen in die Preisoptik zu übertragen: Logo und Preisoptik sind fast identisch und werden somit erkannt und mit dem »Kaufladen« in Verbindung gebracht. In diesem Fall war auch das Komma die bessere Lösung, um als Preis im Logo identifiziert zu werden.

 

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Arbeit und Bildung verbinden: Die Fachschule für visuelle Kommunikation bietet die Möglichkeit

Arbeit und Weiterbildung zur selben Zeit ist kein Ding der Unmöglichkeit. Oft ist es entweder aus Gründen der Zeit oder Pflicht einfach nicht möglich für mehrere Jahre seine Arbeit zu unterbrechen und Vollzeitstudent zu werden. Die Fachschule für Visuelle Kommunikation ermöglicht eine berufliche Weiterbildung und vielleicht darausfolgend ein beruflicher Aufstieg als Teilzeitstudium. Ohne aus dem Tagegeschäft aussteigen zu müssen, kann man sich kreativ weiterentwickeln: Innerhalb von zwei Jahren kann an einem Samstag und Montag die Vorlesungen an der Fachschule besucht werden. Am Ende erhält man nach erfolgreichen Prüfungen einen staatlich geprüften Abschluss.

 

Die Weiterbildung an der Fachschule für Visuelle Kommunikation in Stuttgart knüpft an das Fachwissen aus Berufsausbildung und beruflicher Erfahrung der Teilnehmer an. Vermittelt werden vertiefte Kenntnisse in Theorie und Praxis der Planung, des Entwurfs und der Realisation von Projekten im Bereich der visuellen Kommunikation. Typo-Freunde dürfen sich ganz besonders freuen, denn Typografie liegt der Fachschule besonders am Herzen. Mehr zum Teilzeitstudium findet ihr hier oder am kommenden Dienstag (14.02.2012) an der Infoveranstaltung. Ab 18 Uhr erhält man auf alle Fragen eine Antwort und kann sich dort direkt einschreiben. Im Raum 107 an der JGS Stuttgart findet der Info-Abend statt.

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Ein Schüßler-Salz typografisch begutachtet

Für manche ist es der größte Humbug, für die anderen ein überzeugendes homöopathisches Arzneimittel: die Schüßler-Salze. Diese Salze sind alternativmedizinische Präparate von Mineralsalzen. Der Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler war der Meinung, dass Krankheiten durch Störungen des Mineralhaushalts der Körperzellen entstehen. Die Salze sollen dabei helfen, wieder alles in Schwung zu bekommen. Die Deutsche Homöopathie-Union in Karlsruhe stellt diese Salze her und bringt diese an den Patient. Und seit Neuestem sind die Schüßler-Salze im neuen Gewand: ein typografisch-interessanter Wandel.

 

Mittelachse kombiniert mit linksbündig

 

Links »die Alte«, rechts »die Neue«: Zuvor setzte DHU auf konsequententen linkbündigen Satz. Sowohl Ziffer, als auch Bezeichnungen standen in Reih und Glied. Doch nun mischen sich nicht nur die Schriftart, sondern auch die Achse des gesetzten Textes. Etwas merkwürdiges Gesamtbild, mit dem man sich anfreunden muss. Besonders die befremdlich wirkende Ziffer in einer anderen Typo irritiert zusätzlich zur Zentrierung.

 

Die Eszett-Regel bei Großschreibung

 

Wir haben in der Typo-Schule gelernt, dass man bei der Großschreibung ein Eszett in ein Doppel-s ändert, solange es kein offizielles Versal-Eszett gibt. Doch hier zwängt man den den Eigennamen »Schüßler« in die Versal-Schreibweise. Das tut jedem Typo-Herzen weh. Wieso muss denn ausgerechnet bei einem Eszett-Namen diese Formatierung zum Einsatz kommen? Verständlich, dass man den bekannten Namen »Schüßler« nicht in »SCHÜSSLER« ändern möchte, aber ist diese Lösung die bessere?

 

Beim Druck ein Schriftschnitt fetter?

 

Drucktechnisches Problem: Auf der Pappverpackung erscheint die Schrift um einiges klappriger als auf der Salbe selbst. Was die andere zu wenig hat, hat die andere zuviel. Keines der beiden scheint das gewollte Ergebnis zu besitzen. Der Unterschied sieht um einen eine Schriftstärke höher aus.

 

Ein Rücken kann auch entzücken

 

Sogar die Rückseite war vorher durchdachter. Zuvor hat der Text und der hellblaue Hintergrund einen angedachten Platz besessen. Der farbige Fond schloss passend zum Text ab. Die neue Rückseite führt ebenso die blaue Fläche von der Vorderseite fort, jedoch wird der Text hier willkürlich gekappt. Somit trennt sich der Text optisch, obwohl er noch zusammengehört.

 

Man hoffe, das die Verpackung weiterentwickelt wird, denn die Qualität, trotz Blingbling-Gold-Veredelung kann es typografisch schon einmal nicht beibehalten. Oder was meint ihr?

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Was wurde aus der König-Bansah-Schule?

Am 15.12.2011 berichtete ich über die König-Bansah-Schule – nun sind knapp 2 Monate vergangen um nun über den Fortschritt berichten zu können. König Bansah ist seit geraumer Zeit unterwegs um seinen eigenen Stamm zu unterstützen. Er ruht sich nicht auf seinen Titel aus, sondern versucht von Deutschland aus Projekte in seiner Heimat zu realisieren.

 

In drei Bauabschnitten soll eine kreative und handwerkliche weiterführende Schule erbaut werden: Textilwerkstatt, Schildermalerei, Schnitzkunst, Holzwerkstatt, Metallwerkstatt und eine Kfz-Werkstatt sollen hier errichtet werden. Besonders in der Schildermalerei spielt ziervolle Typografie eine wichtige Rolle. In der sogenannten Typo-Schule werden typografische Kenntnisse vermittelt. Klingt doch super. Schließlich lieben wir Typo – und somit sollten andere auch etwas davon abbekommen.

 

 

Für den ersten der drei Bauabschnitte werden 33.000 € benötigt. Ein Viertel ist bereits geschafft. Mit 8.000 € haben bereits viele Förderer – darunter auch viele Typoliebhaber – einen ersten großen Teil dazu beigetragen. Jedoch fehlen nun  die restlichen 25.000 €. Schon mal sympathisch: Eine Mindestabgabe ist nicht vorausgesetzt. Somit lässt die Aktion von König Bansah einen absoluten Freirraum, mit welcher Summe man das Projekt fördern möchte.

 

Wieso eigentlich eine weiterführende Schule fördern? Die ersten Jahre der grundlegenden Schulen sind kostenfrei, jedoch weiterführende Schulen nicht. Was für uns selbstverständlich sein mag, können sich dortige Familien jedoch finanziell nicht leisten. Nur durch Bildung und Weiterbildung hilft man, um sich längerfristig selbst zu versorgen.

 

Lange habe ich mir überlegt, wie ich dazu ermutigen könnte, das weitere Leser etwas spenden. Durch eine Verlosung durch jeden Förderer? Doch wie könnte das ermittelt werden ? Und macht man es dann noch aus voller Überzeugung? Liest euch einfach die Seite durch und lasst euch von diesem schönen Projekt überzeugen. Denkt daran, was wir selbst als selbstverständlich empfinden, und wie sehr wie unseren Beruf (der durch Weiterbildung ermöglicht wurde) lieben. Lassen wir anderen einfach daran teilhaben. Ich denke, das sollte Motivation genug sein. Wer jedoch selbst nicht die finanziellen Möglichkeiten dazu hat, kann den Link zur Spendenseite oder diesen Artikel weiterleiten.

 

Und hier geht es übrigens zur Informations- und Spendenseite der König-Bansah-Schule.

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Fonts für lau (26): Bree Serif Regular

Nach Bree ist seit letztem Jahr auch Bree Serif erhältlich. Entworfen von Veronika Burian und José Scaglione aus dem Hause TypeTogether gibt es nun testhalber die Bree Serif Regular zum kostenlosen Download.

 

Als Zuckerschlecken gibt es die Bree Serif Regular übrigens auch als kostenlosen Webfont beim Service Google Webfonts.

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Hürden bei der Web-Typografie

InDesign, Illustrator, XPress oder sogar Photoshop ermöglichen alle Grundregeln und optische Feinheiten der Typografie. Doch diese Programme unterstützen in erster Linie Projekte/Designs/Layouts für den Druck. Zwar lassen sich aus den Programmen auch Webgrafiken erstellen, die jedoch aus Gründen des Content-Managements oder der Suchmaschinenoptimierung nicht mehr den Anforderungen der heutigen Zeit entsprechen. Text sollte im Web nämlich editierbar, erfassbar und optisch gestochen scharf bleiben. Doch aufgrund unterschiedlicher Betriebssystemen, Browser und Devices müssen so einige Hürden bei der Web-Typografie aufgenommen werden. Welche die größten Sorgenbereiche sind zeigen folgende Tipps und Warnungen.

 

Die Lösung Webfont.

Wie schon mehrmals berichtet ermöglicht der Webfont, die gewünschte Schrift auch im Web zu benützen, ohne dabei eine Webgrafik erstellen zu müssen. Das Web kann eigentlich nur Systemschriften verarbeiten. Jedoch ist durch das neue Format Webfont eine neue Ära der Webtypografie angebrochen. Vorteile sind nicht nur die optische Aufwertung, sondern auch die Möglichkeiten über ein CMS den Text später zu ändern oder zu vervollständigen. Der Text bleibt jederzeit editierbar und kann zudem noch von Suchmaschinen erfasst werden. Müssen somit nachträgliche Änderungen textlicher Natur an der Website vorgenommen werden, so lässt sich dies bei Nutzung eines Webfonts auch ohne Programmierer tun. Außerdem ist der Vorteile die Schärfe! Dieser Vorteil wird oft vergessen zu erwähnen, jedoch bei den Devices Tablet und Smartphone immer wichtiger. Denn bei einem Zoom vergrößert sich nicht die Pixel der Schrift, sondern die Schrift selbst. Somit werden Bilder pixeliger, jedoch der Webfont gestochen scharf.

 

Achtung Silbentrennung!

Das leidige Thema Silbentrennung: Texte im Web werden nicht automatisch getrennt. Da kein Wörterbuch hinterlegt ist, weiß der Browser (außer Safari, Firefox) somit nicht, welche Wörter er trennen darf/soll, geschweige wie er sie überhaupt trennen könnte. Im Gegensatz zu Layoutprogrammen muss das Satzbild ohne Trennungen auskommen. Zwar lassen sich manuell gesetzte Trennungsstriche einsetzen, jedoch bleiben die bei der Suchmaschinenerfassung erhalten, und ebenso wenn Browser-bedingt der Umbruch anders dargestellt wird. Somit sollten manuell gesetzte Trennstriche vermieden werden. Dies ist somit auch der Grund, weshalb Blocksatz selten auf Websites zu sehen ist.

 

Geschütztes Leerzeichen auch beim HTML.

 

Auch der manuelle Zeilenumbruch (ohne Trennung) kann im Web gefährlich werden. Da jeder Browser mal gerne macht, was er will, könnten ungewollte und zusätzliche Umbrüche entstehen. Doch was tun wenn in einem Text »25 kg« am Zeilenende nicht getrennt werden soll. In diesem Fall würde man bei einem Print-Layout vor 25 einen manuellen Zeilenumbruch setzen. Im Web ist dies jedoch – wie erwähnt – nicht empfehlenswert. Durch den kleinen Trick des »geschützten Leerzeichens« können Zusammenhänge allerdings bestehen bleiben. Man setzt diesen HTML-Wert einfach zwischen »25« und »kg« und das Textpaar bleibt zusammen bestehen.

 

OpenType-Funktionen mit lückenhafter Unterstützung.

Ligaturen, alternative Zeichen etc. gehören zu jedem typografischen Traum eines Gestalters. Naja, jedoch nur im Printbereich. Zwar unterstützt Firefox (seit Version 4) und seit kurzem auch der Internet Explorer die OpenType-Funktionen, jedoch sollte man sich auf dieses Tool nicht verlassen. Denn durch den lückenhaften Browser-Support wird nicht in jedem Browser und jeder Browserversion dieses optische Schmankerl dargestellt.

 

Deutsche An- und Abführungen sind tatsächlich
auch fürs Web darstellbar.

 

Diese Headline sollte ein Seitenhieb an so manches journalistisches Webportal sein: Denn SPIEGEL ONLINE, stern.de oder WELT ONLINE sind deutsche Anführungszeichen komischerweise im Web auf einmal fremd. Konsequent verwenden alle Portale die seltsamen Quote- bzw. Zollzeichen. Dabei kann in jedem CMS oder HTML-Programm mit einem gewohnten Tastengriff die An- und Abführungen verwendet werden. Das Web kann somit tatstächlich deutsche Typografie, liebe Journalisten. Der Web-Code sieht jedoch wirklich seltsam aus: Aber der Texter muss nur den üblichen und gewohnten Tastengriff für An- und Abführungen verwenden, den er sowieso schon in seinen Layoutprogrammen nutzt.

 

Habt ihr noch mehr Fehlerquellen bezüglich Webtypografie parat – oder sogar die entsprechenden Lösungen? Dann postet einfach euer Wissen zu diesem Artikel.

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Fonts für lau (25): Daniel

Meist hat man jede Menge Sans- oder Serifschriften im Schriftenrepertoire – doch meist fehlt eine realistisch-anmutende Handschrift. BrushScript oder Zapfino werden heutzutage von Grafikern verdammt – somit sind unbekannte Alternativen erwünscht! Daniel von Daniel Midgley kann gefallen. Leider beinhaltet ein Schnitt nur 244 Glyphen, liegt jedoch in den kostenlosen Varianten Regular, Bold und Black vor.

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webfontsindeutschland

Webfonts: Wie weit ist Deutschland?

Webfont ist die Revolution für jeden Designer in Hinsicht auf Webdesign. Seitdem die Möglichkeit besteht, den eigenen Corporate Font im Webdesign einzusetzen macht Typografie und Gestalten an Websites wieder Spaß. Grafiker können nun endlich auch mit Schrift arbeiten. Typografische Einschränkungen im Webdesign sind somit stark reduziert. Webfonts ermöglichen uns kreative Freiheit und neue Möglichkeiten bezüglich Typografie.

 

Seit dem Start von TYPOLUTION.de berichte ich ständig und immer wieder über Webfonts. Doch was hat sich seit 2011 getan? Welche Seiten nutzen das Format? Ist Deutschland bereit dafür? Schenken Unternehmen der Schrift genügend Liebe, sodass der Corporate Font es auch ins Web schafft? Hier eine kleine Ansammlung verschiedener Webfont-Websites. Kennt ihr noch mehr? Welche deutsche Websites gefallen euch und sind hier erwähnenswert? Lasst uns eine Liste deutscher Websites führen, die das neuen typografische Format nutzen.

 

ProSieben
Webfont: Pro7
Sat.1
Webfont: Klavika
kabel eins
Webfont: Neo Sans

 

Deutscher Alpenverein
Webfont: Adelle
Linotype
Webfonts: Frutiger, Generis Serif
FontFont
Webfont: Dagny

 

Bundesregierung
Webfont: Bundes Sans, Bundes Serif
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Typo-Kurs InDesign (9): Schnelle Rechtschreibhilfe

Wählt man das passende aktuelle Rechtschreibwörterbuch in InDesign aus, so unterstreicht das Layoutprogramm alle unbekannte und fehlerhafte Wörter in rot. Voraussetzung ist, dass für den Text die richtige Sprache und die Rechtschreibprüfung unter »Bearbeiten > Rechtschreibprüfung > Dynamische Rechtschreibprüfung« aktiviert ist.

 

 

Nun gut. Was ist aber, wenn ein Wort als fehlerhaft unterstrichten ist? Beispiel anhand folgenden Satzes: »Ich bin ressistent gegen ComicSans.« Das Wort »resistent« schreibt man natürlich ohne Doppel-s. InDesign hat dies vorbildlich erkannt und auch unterstrichen. Doch wie hat ein Unwissender die Möglichkeit diesen Fehler auszumerzen? Entweder man durchläuft die komplette Rechtschreibprüfung, besucht DUDEN.de oder klickt mit der CTRL-Taste (Mac) auf das entsprechende Wort und InDesign hat prompt mehrere Lösungsvorschläge parat. Hat man das richtige »resistent« gefunden, reicht ein Klick und das Wort wird ausgetauscht.

 

Eine umfangreiche Rechtschreibprüfung ist somit nicht nötig. Das kann nämlich Zeit und Nerven kosten, da InDesign viele Wörter gar nicht kennt und somit für das Programm fehlerhaft sind.

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hannah-sucht-praktikum

Hannah ist noch zu haben!

Hannah ist noch zu haben – und zwar für ein 20-wöchiges Praktikum für ihr Praxissemester. Hannah ist 22 Jahre alt und studiert im 4. Semester Design an der Georg-Simon-Ohm Hochschule in Nürnberg. Für ihr Praxissemester ist sie bereit, ganz Deutschland zu erkunden.

 

Ihre ganze Liebe gehört der Typografie, Type- und Grafikdesign sowie das (Hand-)Lettering. Ihre Leidenschaft sind somit die Buchstaben und die Schrift in all ihren Variationen, Anwendungsbereichen und Techniken; sowie die Gestaltung mit Schrift, beispielsweise für Editorial- oder Grafik-Design Arbeiten.

 

Hast Du einen Platz für die designbegeisterte Studentin Hannah, dann schreibe Ihr eine E-Mail an hannah(at)typolution.de – Sie wird Dir ihre ganz persönliche Mappe per E-Mail zukommen lassen.

 

Ganz Ungeduldige können einen Blick in Hannahs Blog und Behance-Profil werfen.

 

 

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