FFL_34_PatuaOne

Fonts für lau (34): Patua One

Patua One ist zwar nur in einem Schnitt erhältlich aber dafür auch recht schön. Den Basisschnitt gibt es kostenlos – von Latinotype – zur Verfügung gestellt.

 

Kommentar schreiben
AI_Typokurs_Textrahmenmodi_head

Textrahmenmodifikation

Adobe Illustrator ist zwar ein vektorbasiertes Illustrationsprogramm und ist somit für das Erzeugen von Grafiken, Diagrammen und Illustrationen gedacht, jedoch wird Illustrator aus der Creative Suite immer erwachsener und feiert dieses sogar Jubiläum. Mittlerweile lassen sich komplette und mehrseitige Layouts in Illustrator erstellen. Doch ist man das Schwesternprogramm InDesign gewohnt fällt die Arbeit mit Illustrator manchmal schwer, da gewohnte Arbeitsaufläufe hier anders ablaufen als üblich.

 

Möchte man – wie in InDesign – einen erzeugten Textrahmen in der Größe verändern, so ist es entweder möglich diesen manuell über die Seitengriffe zu erweitern oder indem man die exakte Größe in der Transformationspalette eingibt. Von wegen!

 

 

Illustrator modifiziert dann tatsächlich den Rahmen und dessen Inhalt. Das Verändern des ungeraden Werts von 70,059 mm auf 100 mm Breite wird das Gesamtpaket modifiziert. Dies unterscheidet sich von InDesign. Doch wie vermeidet man dies?

 

 

Anstatt dem Auswahl-Werkzeug (schwarzer Pfeil) muss der Textrahmen mit dem Direktauswahl-Werkzeug (weißer Pfeil) aktiviert werden. Erscheinen alle Ecken unausgefüllt in weiß, so lässt sich der Wert der Textrahmenbreite verändern, ohne das der Inhaltstext mit-modifiziert wird.

 

 

Das Ergebnis ist ganz à la InDesign.

 

2 Kommentare
typograviehlebt

TypograVieh lebt 8/∞ — End of Line

Zum achten Mal organisieren Studenten der Bauhaus-Universität Weimar das internationale Sommer-Typosium »TypograVieh lebt!«. Am 01.06.2012 finden Workshops und am darauffolgenden 02.06.2012 Vorträge ab 10 Uhr statt. Mit dabei sind Irma Boom (NL), Petr van Blokland (NL), Dafi Kühne (CH), Verena Gerlach (D), Jakob Runge (D) und dem Studio Bendita Gloria (ES).

 

Das Ganze finden im E-Werk (Lichthaus-Kino Weimar) statt und ist für jeden Besucher kostenfrei zugänglich. Am 2. Vortragstag ist für später Stund noch eine Endless Party vorhergesagt. Mehr Details lassen sicherlich demnächst auf www.typogravieh-lebt.de finden.

Kommentar schreiben
scuba_01

Scuba – Next Generation of Verdana

Scuba (FontFont) ist eine gut lesbare, zeitgemäße Serifenlose mit markantem Charakter. Die Grundidee hatte Felix Braden bei der Suche nach einer Übersetzung von Matthew Carters Verdana für den Printbereich. Als er keine zufriedenstellende Alternative finden konnte, entschied er sich, eine eigenständige Schrift zu entwickeln.

 

Im Textsatz läuft Scuba etwas enger und ist auch ein wenig schmaler als Verdana, genau wie man es von einer für den Print-Bereich optimierten Schrift – im Gegensatz zur reinen Bildschirmoptimierung – erwartet. In Fließtextgröße harmoniert die Scuba ausgezeichnet mit Verdana, bei den größeren Schriftgraden zeigt sich Ihr ganz eigenständiger Charakter.

 

 

Das Design kombiniert konstruierte Elemente, wie die an ein Rechteck angelehnte o-Form und die leicht konisch zulaufenden Endstriche, mit einem dynamischen Wechselstrich und anderen schreiberischen Elementen zu einem harmonischen Ganzen. Mit dieser Kombination besitzt die Schrift einen sehr sympathischen, natürlichen Charakter, bekennt sich aber klar zu Ihren technischen Wurzeln.

 

Scuba ist ein für den Mengensatz geeignetes, gut ausgebautes Schriftsystem mit 7 aufrechten und 7 kursiven Schnitten von Black bis Thin. Die Zeichenpalette wurde für das »Latin Extended Character Set« von FontFont ausgebaut und ist mit 4 verschieden Ziffern-Varianten ausgestattet.

 

Zur Font-Einführung gibt es als »Goodie« den Regular-Schnitt als kostenlosen Download bei Fontshop: Sowohl die OpenType- als auch die Webfont-Variante.

Kommentar schreiben
typekitcreativecloud

Typekit in der Creative Cloud

Typekit ist ein Webfont-Hoster, der es zu einem ermöglicht Webfonts auch ohne die Unterstützung von Browsern darzustellen, sowie zugleich ein großes Portfolio an Webfonts für die Nutzung auf Websites anbietet. Je nach gebuchtem Paket, stehen mehr oder weniger Schriften zur Auswahl. Zudem lassen sich auch nicht vorhandene Fremdschriften – zum Beispiel von FontFont – hinzufügen.

 

Vor kurzem übernahm Adobe den Betrieb und fügte ihn nun vollends zum hauseigenen Rundum-Paket namens Creative Cloud hinzu. Das bedeutet, das Typekit bei Verwendung der Adobe Creative Cloud nicht mehr separat gebucht werden muss. Typekit ist ab sofort Bestandteil. Die $ 24,99 bis $ 99,99 kann man sich somit getrost sparen, sofern man Abonnent der Creative Cloud ist. Adobe hat Typekit zudem so stark integriert, dass die Webfonts direkt in Applikationen, wie Adobe Muse, direkt verfügbar sind.

Kommentar schreiben
intro2

80 Prozent auf Intro-Schriftfamilie

Vor kurzem stellte Typolution die kostenlose Version von Intro aus dem Hause FontFabric vor. Nun wurde Intro noch stärker ausgebaut. Mit insgesamt 26 Schnitten ist sie inzwischen zur Großfamilie herangewachsen. Der Look der Familie erinnert etwas an die Pluto (HVD Fonts) und an die Museo. Hat Sie gegen zwei so erfolgreiche Fonts eine Chance?

 

Zur Einführung gibt es noch bis zum 31.05.2012 einen Sonderpreis beim Anbieter MyFonts. Unglaubliche 80 Prozent Reduzierung auf das Komplettpaket ist somit möglich: statt $499 (ca. 385 €) gibt es die 26 Schnitte für $99,80 (ca. 77 €).

 

Kommentar schreiben
massiffont

Massif von Steve Matteson

Massif heißt die neue Schrift vom amerikanischen Designer Steve Matteson, die ab sofort fester Bestandteil der Linotype-Bibliothek ist. Fast sieben Jahre arbeitete Matteson an der Massif, die als Schriftfamilie mit den Schnitten: Light, Semi Light, Regular, Semi Bold, Bold, Extra Bold und den jeweils dazugehörigen Italic-Schnitten ausgebaut ist. Die Massif ist als OpenType Pro-Schriftart verfügbar und beinhaltet Kapitälchen, Ligaturen und Ornamente. Der erweiterte Zeichensatz unterstützt die meisten mittel- und osteuropäischen Sprachen.

1 Kommentar
FFL_33_Tienne

Fonts für lau (33): Tienne

Tienne ist ein schöner kostenloser Serif-Font in den Schnitten Regular, Bold und Black aus dem Hause Cyreal Fonts. Den Download gibt es hier.

 

1 Kommentar
Fonts.com_HomepageBrowseClassifications

fonts.com mit neuer Website

Das Schriften-Verkaufsportal fonts.com ist seit heute mit neuem Layout und Inhalten erschienen. Das etwas eingestaubte Layout wurde von der Agentur Happy Cog komplett überarbeitet. TYPOLUTION durfte schon exklusiv vorab einen Blick erhaschen um diesen Artikel rechtszeitig am 1. Mai zum Relaunch präsentieren zu können.

 

fonts.com ist ein Webportal und vertreibt sowohl Desktop- als auch Webfonts und gehört dem Unternehmen Monotype Imaging an. Das Portfolio der Schriftensammlung umfasst Fonts von mehr als 250 Font-Foundrys. Darunter gehören Schriften von Adobe, Elsner+Flake, Font Bureau, ITC, Underware etc. Seit 2006 gehört auch Linotype zur Monotype Imaging selbst und vertreibt zusätzlich dessen Fonts. Das etwas trübe konservative Layout lies aber das »Shoppen« von Schriften eher auf Linotype.de verleiten. Dessen Website wurde nämlich erst vor kurzem von der Hamburger Agentur FORK rundumerneuert und glänzt mit vorbildlichem Layout. Denn Linotype selbst stellt nicht nur eigene Schriften zum Verkauf, sondern auch von anderen Font-Foundrys – ähnlich wie fonts.com von Monotype Imaging.

 

Neue Optik, neue Handhabung

Monotype möchte nun aber wohl auch nachziehen und lies somit die Website komplett überarbeiten. Navigation und Optik wurden stark verändert und bieten eine bessere Übersicht, wie Bestseller-Listen, oder grafische Bildansichten einzelner Schriftfamilien, wie man es schon von MyFonts.com kennt. Zusätzlich neu sind auch die »Inspirations-Bilder« auf der Startseite, die Schriften in Verwendung präsentieren. Ob hier jedoch immer der europäische Geschmack getroffen wird, sei in Frage gestellt.

 

 

 

Fonts live!

Verbessert wurde auch das »Ausprobieren« von Schriftarten. So lassen sich ab sofort bei in einer editierbaren Zeile die Schrift direkt austesten. Wem dies aber noch zu wenig ist, kann ab sofort über das Plug-in FontGazer für InDesign (ab Version CS5 – OS-X- als auch Windows-tauglich) Schriften von fonts.com direkt im Layout anzeigen lassen. Das Plug-in lässt somit auf das komplette Portfolio von fonts.com zugreifen und wandelt den Test-Text in eine Grafik um, um eine Voransicht zu ermöglichen, ohne dabei die Schrift vorliegen zu haben. Das erfreut sicherlich jeden Grafiker, der sich über eine mögliche Verwendung unsicher ist. Momentan befindet sich dieses Plug-in noch in der Beta-Phase, welches das häufige Abstürzen noch rechtfertigen lässt.

 

Goodie zum Relaunch

Zum Relaunch von fonts.com hält Monotype Imaging zwei Promocodes bereit. TYPOLUTION-Leser kommen somit in den Genuss Desktop-Schriften für 20% und Webfonts für 25% weniger zu erhaschen. Für alle OT-Schriften gilt der Promocode »fdcbeta« und für die Verwendung im Web »happyproject«

 

Fazit

Fonts.com versucht sich erfreulicherweise in neuer Optik. Jedoch ist das Layout und die Handhabung noch zu konservativ. Da erscheint die »Verbunds-Schwester« Linotype.de gekonnter, moderner und benutzerfreundlicher.

Kommentar schreiben
aboutbuchmesse

ABOUT – Buchmesse für Design- und Kunstverlage

ABOUT ist eine Buchmesse für Design- und Kunstverlage und öffnet zum ersten Mal mit dem Motto »We are ABOUT to make history« in Mainz die Pforten. Drei Tage lang – vom 4. bis 6. Mai 2012 – gibt es für Klein- und Selbstverleger viel zu sehen.

 

Es gibt Präsentationen und Verkauf von Publikationen auf insgesamt auf 200 Quadratmetern! Begleitet wird die Messe von der Ausstellung »FLAGS«, die Flaggenentwürfe von Designern aus der ganzen Welt vorstellt.

 

Die Messe ist kostenlos und somit für Jedermann zugänglich. Das gesamte Programm, die Liste aller Aussteller gibt es auf www.aboutabout.de zu sehen.

Kommentar schreiben

Das Spiel mit den Buchstaben: Fantasievolle Markennamen

Manche Unternehmen wie Porsche, Ferrari oder Bosch sind nicht mit solch ausgefallenen Gründer- und Eigentümernamen gesegnet, sodass diese auch als Markennamen verwendet werden können. So musste Vater und Sohn Schwarz für ihren eigenen Discounter die Namensrechte für den Nachnamen Lidl ergattern, um nicht zum »Schwarz-Markt« zu werden. Andere wiederum greifen zu Abkürzungen, um sich in der altbewährten Dreier-Kombi bekannt zu machen: die International Business Machines sind kurz IBM, die Bayrischen Motorenwerke werden BMW genannt, und TUI schimpft sich Touristik Union International.

 

Nicht einfallsreich genug? Andere Hersteller waren bei der Benennung ihres Unternehmens kreativer. Hier eine kleine Liste, wie man aus Kombinationen und Wortmixen von Buchstaben interessante Namen gestalten kann, die für uns alltäglich sind. Schon mal gefragt wieso Milka nur Milka heißt? Oder wieso Hanuta eigentlich Hanuta ist?

 

Haribo Hans Riegel Bonn

 

  VodafoneVoice, Data, Fone

 

  EDEKAEinkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler
(E.d.K. = gesprochen E-de-ka)

 

  LEGOLeg godt (dänisch für »Spiel gut«)

 

  HanutaHaselnusstafel

 

  tesaTesmer Elsa (Sekretärin des Unternehmens 1908)

 

  ZewaZellstofffabrik Waldhof/Mannheim

 

  dmDrogerie-Markt

 

  nutellanut (englisch) und ella (ital.: weiblich sie)

 

  TchiboTchilling und Bohnen

 

  o.b.Ohne Binde

 

  IKEAIngavar Kamprad (Gründer) von Elmtaryd aus Agunnaryd

 

  PersilPerborat und Silikat (Hauptbestandteile)

 

  kikKunde ist König

 

  AdidasAdi (Spitzname für Adolf) Dassler

 

  MilkaMilch und Kakao

 

8 Kommentare
ebooks_main

Wie »sexy« sind eBooks?

Ziemlich lange habe ich mich gegen eBooks gesträubt. Der Grund: keine hochauflösenden Ausgabegeräte, unbeholfene Typografie und ein mangelndes Buch-Angebot. Wenn man in der Buchbranche »gelernt« und aufgewachsen ist, steht man diesem »Neuen« ziemlich skeptisch gegenüber: Kann ein eBook besser oder gleichwertig als ein gedrucktes Buch sein? Für mich bisher nicht: Die Haptik, der Geruch des Papiers, das Streichen über gedruckte Letter… All das konnte ich mir bisher nicht an einem Tablet-Screen vorstellen. Doch seit dem neuen iPad mit hochauflösendem Retina-Display wurde ich zum ersten Mal neugierig. Kann das eBook wirklich dem gedruckten Buch Stand halten? Ich probierte es aus.

 

Um diese elektronische Bücher unter meinem kritischen Blicken zu werfen, suchte ich mir ein paar Bücher-Leseproben im iBooks- und Amazons Kindle-Store aus. Warum es bei den Leseproben blieb? Dazu später mehr in meinem Fazit.

 

Generell bin ich ja offen für vieles Neues und freue mich schon auf die ersten Tests mit meinen neuen eBooks. Die Retina-Qualität merkte ich gleich beim anfänglichen Lesen: Fast so angenehm wie gedruckt! Die Helligkeit und der Papieruntergrund lässt sich zudem den eigenen Wünschen anpassen. Ebenso die Schriftgröße. Umso müder man wohl wird, umso höher muss wohl der Schriftgrad geschraubt werden. Wobei wir schon bei der ersten typografischen Laune von eBooks wären. Da die Satzoptik nicht – wie beim gedruckten Exemplar – fix ist, baut sich der Umbruch nach Wechseln von Schriftgröße oder Schriftart neu auf. Das bedeutet neue Trennungen, Löcher im Satz und Bildung von Hukis und Schusterjungen. Was im Druck absolut verpönt ist, wird komischerweise vom Verlag bei eBooks geduldet [1].

 

 

Nicht nur störende Hukis, sondern auch seltsame Satzbauten [2] können somit entstehen. Grundregel in gedruckten Büchern sind mindestens 5–6 Zeilen.

 

 

 

Beispiel-Buch: »iPad-Benutzerhandbuch«

Wie chaotisch es zugehen kann, zeigt witzigerweise das iPad-Handbuch selbst – eigens von Apple erstellt. »So schäbig können eBooks sein« – das möchte uns Apple wohl mit dem Vorführen des Benutzerhandbuchs beweisen: verpixelte Bilder mit gepixelten Bildbeschreibungen [3], unschöne Trennungen (»Ru-hezustand« oder »Tas-te«) und Überschriften die entweder am Absatz davor stehen [4] oder ganz in der Versenkung [5] verschwinden.

 

 

Sofern den Überschriften auch noch Blocksatz [6] zugewiesen wurde, passieren auch solche »Patzer« wie in diesem Beispiel. Die Headline »Batterie« [7] ist wohl noch auf der Suche nach ihrem Text, der sich wohl erst beim Umblättern zeigen wird.

 

 

 

Beispiel-Buch: »Feuchtgebiete«

Als großer Fan von Charlotte Roche darf wohl auch das Skandalbuch »Feuchtgebiete« nicht als Beispiel fehlen. Der Verlag DUMONT hatte die Möglichkeit in der gedruckten Version den Umschlag in einem knalligen Pink zu drucken, das einem quasi aus dem Bücherregal direkt ins Auge sprang. Doch beim eBook spürt man trotz RGB-Vorschau nichts von diesem Gefühl. Lieblos steht das Cover als »platziertes Bild« auf einer Doppelseite. Wieso gibt es hierfür keine Coverlösung?

 

 

 

Beispiel-Buch: »Schlank im Schlaf«

Ein Verlag revolutionierte vor einigen Jahren das Koch- und Ratgebersortiment der Bücher. Mit bunten, sympathischen und schön gestalteten Büchern schaffte es der bayrische Verlag GU (Gräfe und Unzer) in jeden Haushalt. Doch die eBook-Version vom Bestseller »Schlank im Schlaf« enttäuscht. Wo sind all die schönen Farben und Layouts hin? Verschwunden! Dafür gibt es missplatzierte Überschriften [8], seltsamer Schriftwechsel [9] und ein verlorenes Layoutbild [10], das in der gedruckten Version eine ganze Seite schmückte. Ratgeber mit schönen Layouts stoßen bei eBooks wohl auf die Grenzen der Möglichkeiten.

 

 

 

Beispiel-Buch: »simplify your life«

Wie sich die Qualiät vom eBook und der gedruckten Version unterscheidet, zeigt auch das Beispiel eines meiner Lieblingsratgeber namens »simplify your life«. Gedruckt ist das Buch mit amüsanten Illustrationen, die sich durch das Buch schlingeln. Im eBook zeigt sich die Optik jedoch lieblos und unmotivierend. Hier zwei Doppelseiten im direkten Vergleich: eBook vs. dem guten alten Buch.

 

 

 

 

 

 

Beispiel-Buch: »Studentenfutter«

Das es auch anders geht, zeigen die EBUB-Bücher (PDF-Look&Feel) im iBooks-Store. Hier ist es mögliche das komplette Layout als EBUB auszugeben. Das Buch wird somit als geschlossenes unverändertes Layout auf das Tablet geladen. Diese Möglichkeiten nutzen bereits auch viele Zeitungen und Magazine.

 

 

So viele optische Vorteile es mit sich bringt, so viele Nachteile verursacht es auch. Denn das EPUB ist eindeutig langsamer als die typische eBook-Variante. Zudem lassen sich Texte nicht vergrößern. Ein »händisches« Zommen ist zwar die Lösung, erweist sich aber manchmal als unbequem und ladeintensiv.

 

 

 

Fazit

Und somit blieben meine Leseproben auch Leseproben. Um nicht den typografischen Schmerz und die optischen Qualen erleiden zu müssen, habe ich mich vorerst dazu entschieden den eBooks keine Chance zu geben. Für Pendler, Reisende usw. mag es jedoch bereits jetzt schon Sinn zu machen, um keine umfangreiche Zeitung und schwere Bücher mitzuschleppen. Qualitativ ist das eBook bezüglich Design und Layout jedoch ein »Verbrechen«. Wie ist eure Meinung und Erfahrungen zu eBooks? Auf den Geschmack gekommen oder bereits wieder die Lust daran verloren? Wann machen eBooks Sinn und wann nicht? Was müsste eurer Meinung nach verbessert werden?

8 Kommentare
typoberlin_programm

TYPO BERLIN 2012 – das Programm steht

Nun ist es endlich soweit: Der Programmplan der TYPO BERLIN 2012 vom 17. bis 19. Mai 2012 steht. Nachträglich hinzukommende Vorträge und Workshops werden hinzugefügt. Der Eröffnungsvortrag von Ralf Gräuel (Berater und brandeins-Autor) steht ganz im Zeichen des diesjährigen Mottos: »Nachhaltig ist, wenn es richtig lange hält und am Ende alle glücklich sind«.

 

Ab dem Eröffnungsvortrag um 14 Uhr geht es auf 3 Locations zur »Sache«. Die TYPOhall bietet Platz für eine große Menge an Besuchern, die TYPOshow dagegen ist kleiner und familiärer, die TYPOstage locker und offen nebst der Eingangshalle. Moderiert wird unter anderem wieder von Alessio Leonardi, der sicherlich wieder für genügend Spaß und Lacher sorgen wird.

 

Dieses Jahr bietet die TYPO BERLIN wieder Platz für Größen, Newcomer und Spezialisten aus der Typo-Szene. Da TYPOLUTION in Württemberg »gemacht« wird, mag es natürlich erwähnt sein, dass gleich zwei bekannte Stuttgarter auf der TYPO BERLIN sprechen: Andreas Uebele vom büro uebele und Kirsten Dietz von der Agentur Strichpunkt. Vermissen lassen sich jedoch die erfolgreichen Vorträge von Malte Christensen (TYPO BERLIN 2010 + 2011) und Liebesgöttin des Eszetts: Nadine Roßa.

 

Das komplette und aktuelle Programm stellt die TYPO BERLIN auf ihrer Website zur Verfügung, auf dem man unter myTYPO seinen persönlichen Plan zusammenstellen kann.

Kommentar schreiben
ZweieiigeZwillinge2

Zweieiige Zwillinge – Teil 2

Schon vor einigen Tagen habe ich mein Déjà-vu mitgeteilt. Irgendwie kamen mir fluege.de und Linola immer ähnlich vor. Dasselbe Phänomen spüre ich bei dem neuen Produkt von »Emmi Swiss Müesli«. Das Produkt aus der TV-Werbung kam mir sofort vertraut vor. Aber wieso? Die Werbung hab ich nie gesehen und Emmi kenne ich nur beiläufig. Doch bei der zweiten Ausstrahlung hatte es mir keine Ruhe mehr gelassen und bin ins Grübeln gekommen. Und siehe da: Es fiel mir ein. Der Schriftzug erinnert mich stark an die US-Serie »Desperate Housewives«. Das ist kein Plagiatsvorwurf! Keinesfalls! Aber es ist immer wieder spannend, wie Farbe und Typogestaltung sich so einprägen kann wie das Serienlogo.

1 Kommentar
typetypo

Summer-University

Die Zurich University of the Arts hält dieses Jahr eine 3-wöchige Summer-University in Typedesign und Typografie. Vom 2. bis 21. Juli 2012 lädt die ZHdK ein. Die erste Woche besteht aus einem Basismodul, die weiteren zwei werden durch Aufbaumodule erweitert. An zwei Samstagen gibt es Exkursionen in Typedesign, Design, Typografie, Kunst und Architektur.

 

Typedesign

- Basismodul: Basic Lettering (1 Woche)

- Aufbaukurs: Fortschrittliche Schriften (2 Wochen), Typedesign (2 Wochen)

 

Typografie

- Basismodul: Basic Typography (1 Woche)

- Aufbaukurs:  Book-Design (2 Wochen), Typografie im Kontext der Leitsysteme/Wegfindung (2 Wochen), Poster Design (2 Wochen)

 

Die Unterrichtszeit findet immer Montags bis Freitags von 9 bis 17 Uhr statt. Das 1-wöchige Basismodul kostet 940 CHF. Die zusätzlichen 2 Wochen 1880 CHF. Anmeldeschluss ist der 31.05.2012. Mehr und weitere Informationen auf www.typetypo.ch

 

 

Kommentar schreiben