Adrian Frutiger, einer der wohl bedeutendsten Schriftgestaltern & Grafikern aller Zeiten und Mitbegründer der Schweizer Typografie.
Adrian Frutiger – geboren am 24. Mai 1928 in Unterseen bei Interlaken in der Schweiz, begann seine Karriere in Zürich. Nachdem er seine Lehre zum Schriftsetzer erfolgreich beendet hatte, ließ er sich an der Kunstgewerbeschule Zürich bei Alfred Willimann und Walter Käch weiterbilden und arbeitete fortan als Grafiker in der größten Stadt der Schweiz. Über eine Station bei der Pariser Schriftgießerei Deberny & Peignot gründete Frutiger sein eigenes Grafikatelier in Arcueil, zusammen mit Bruno Pfäffli und André Gürtler. Seit 1992 lebt er in Bremgarten bei Bern.
Mit Fonts wie der Avenir, der Frutiger oder der Univers zeichnete er für einige Meilensteine der Schriftgeschichte verantwortlich. Im Jahre 2007 wurde Frutiger mit einer ganz besonderen Auszeichnung geehrt: Designer 2007 des Bundesamtes für Kultur der Schweizerischen Eidgenossenschaft für die Prägung der visuellen Umgebung von Millionen von Menschen. Sein Buch »Der Mensch und seine Zeichen«, welches bereits 1976 erschien, gilt auch heutzutage noch als Standardwerk zur Zeichentheorie.
Alles weitere über den Schweizer erfahrt ihr in diesem großartigen Interview. Es gibt viele interessante Einblicke in das Schaffen und das Leben von Adrian Frutiger. Sebastian Rohner von R.Films nahm dieses Video im Jahr 2007 auf. Gedreht wurde mit einer Canon XH-A1. Sowohl ich, als auch Sebastian betonen hierbei ganz klar, dass es sich bei diesem Interview ausschließlich um eine Informationsquelle handelt. Der Fokus liegt ganz alleine auf Adrian Frutiger, welcher sich in fast zwei Stunden Spielzeit mit seinem Leben inkl. Werdegang beschäftigt.
Persönlich kann ich Euch noch folgendes Buch über den Großmeister ans Herz legen: Adrian Frutiger Schriften. Das Gesamtwerk. Dieses Buch entstand aus einer engen Zusammenarbeit mit Adrian Frutiger und stellt sein gesamtes Werk in nie bekannter Vollständigkeit vor. Dazu gibt es Interviews und Praxis-Beispiele. Dieses Werk sollte in keiner gutsortierten Typografie-Sammlung fehlen.
[Dieser Artikel stammt von Marco – dem neuen typolution-Autor.]








Kommentare & Meinungen
Kommentar schreiben