Category Archives: Tool

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Typekit in der Creative Cloud

Typekit ist ein Webfont-Hoster, der es zu einem ermöglicht Webfonts auch ohne die Unterstützung von Browsern darzustellen, sowie zugleich ein großes Portfolio an Webfonts für die Nutzung auf Websites anbietet. Je nach gebuchtem Paket, stehen mehr oder weniger Schriften zur Auswahl. Zudem lassen sich auch nicht vorhandene Fremdschriften – zum Beispiel von FontFont – hinzufügen.

 

Vor kurzem übernahm Adobe den Betrieb und fügte ihn nun vollends zum hauseigenen Rundum-Paket namens Creative Cloud hinzu. Das bedeutet, das Typekit bei Verwendung der Adobe Creative Cloud nicht mehr separat gebucht werden muss. Typekit ist ab sofort Bestandteil. Die $ 24,99 bis $ 99,99 kann man sich somit getrost sparen, sofern man Abonnent der Creative Cloud ist. Adobe hat Typekit zudem so stark integriert, dass die Webfonts direkt in Applikationen, wie Adobe Muse, direkt verfügbar sind.

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LetterMpress – die Druckkunst digitalisiert

Die Mac-Applikation »LetterMpress« (für 7,99 Euro im Mac App Store erhältlich) lässt die alte Druckkunst nochmals neu aufleben. Eigene Holzlettern schnitzen, Farben mischen, Papier aussuchen und das Werk auf der eigenen Druckerpresse »digitalisiert« drucken. Zwar ist es kein Ersatz für den tatsächlichen Buchdruck, jedoch lassen sich damit Poster, Einladungskarten, Kalender, Grußkarten in Buchdruckoptik simulieren und ausdrucken.

 

Wer jedoch noch den Druck auf sanftem Papier mit den Fingern spüren und erleben möchte, sollte auf den »echten« Druck zurückgreifen.

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Update: Fontverwaltungs-Ordner

Auf vielfachem Wunsch gibt es nun ein Update der Ordner für die Schriftenverwaltung unter Mac OS X. Neu hinzugekommen sind Ordner für moderne, Fraktur- und Pixelschriften. Zudem ein Folder für die persönlichen Favoriten. Das komplette Ordner-Paket gibt es kostenlos hier zum Downloaden.

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Font-Folders für eine organisierte Schriftenverwaltung

Font-Management-Software hilft einem dabei, sein Schriftenchaos in den Griff zu bekommen. Sie verwaltet perfekt Schriften und aktiviert/deaktiviert diese je nach Belieben. Aber was hilft der beste Font-Manager, wenn das Ablegen auf der Platte bereits unüberschaubar ist? Ein strukturiertes Verwalten im Betriebssystem ist ebenso wichtig und trägt seinen Teil zur Schriftenverwaltung bei. TYPOLUTION hat für Mac OS X fünf Schriften-Ordner erstellt, die das Sortieren von Schriften auf der Festplatte erleichtern soll. In dem Font-Folders Download-ZIP gibt es die oben angezeigten fünf Ordner. Wunsch nach mehr? Dann einfach kommentieren und Wunsch äußern.

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Fontcase 2.0

Schon vor einigen Wochen berichtete TYPOLUTION.de über den smarten Fontmanager. Nun erschien vor kurzem »Fontcase« in der rundum erneuerten Version 2. »Fontcase« orientiert sich auch in der neuen Version ganz besonders um den Font und dessen Einsatz. Die App bietet schöne Vorschauansichten der Schriften sowie hilfreiche Tools zur Wahl einer Schrift.

 

Die smarte Benutzeroberfläche.

In der smarten Benutzeroberfläche bietet »Fontcase« Display-, Body- und Glyphs-Ansichten der jeweiligen Schrift bzw. Schriftfamilie. In einer komfortablen Spaltenansicht lassen sich die Schriftarten und -schnitte in einem Beispieltext vergleichen.

 

 

Ordnung im Schriftenchaos.

Arbeitet man für diverse Kunden und Projekte können sich schon einmal an die 1000+ Fonts ansammeln. Da verliert man schnell die Übersicht: Schriftname und Bibliotheken bleiben hier kaum im Gedächtnis. »Fontcase« bietet hier eine interessante Lösung: Die Management-Software sortiert anhand der Daten aus der Schrift nach Genres, Tags, Designers, Foundries oder Sprachen.

 

Böses OS X Lion. Fullscreen kommt zurück.

Zuvor hatte »Fontcase 2.0« eine Fullscreen-Ansicht, was das Arbeiten mit dem Programm noch wertvoller machte. Jedoch ist die Funktion unter dem neuen Bestriebssystem OS X 10.7 Lion leider nicht mehr in der aktuellen Version 2.0.3 funktionstüchtig. Was hat da Apple nur wieder gemacht? Womöglich haben nur die Programme mit der eigenen Vollbildansicht den Vorrang. Die Programmierer arbeiten an die Anpassung an OS X Lion und werden hierzu ein Update liefern. Also nicht enttäuscht sein, falls nach dem Update auf OS X Lion diese Funktion nicht mehr tüchtig ist.

 

Der Typesetter.

Praktisch. Wie sollte man Schriften auf Websites am Besten beurteilen? Mit der Typesetter-Funktion ist es möglich die Schriften direkt auf eine vorhandene Website zu transferieren und zu beurteilen. Ebenso ist es möglich Blindexte direkt in »Fontcase« zu setzen und zu bewerten. Der umständliche Wechsel in ein Layoutprogramm ist für den Moment nicht nötig. Als Beispiel: Zalando hat als Logo und Claim-Type die »FF Max«. Auf der Website kommt jedoch die »Arial« zum Einsatz. Mit dem Typesetter von Fontcase 2.0 kann man somit die Typo mit der »FF Max« ansimulieren.

 

 

Testen oder kaufen.

Auf der Website von Bohemian Coding gibt es die aktuellste Version als Testversion zum Download. Voraussetzungen sind hierzu ein Intel-Mac mit dem Betriebssystem OS X 10.6.6 oder neuer. Wem das Programm nach dem Testen gefällt kann diese Software im Apple App Store für nur 23,99 EUR herunterladen. Wer das Testen umgehen will, kann sich natürlich gleich die kostenpflichtige Applikation für seine Fontorgansiation laden.

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Welcher Font wird auf einer Website verwendet?

Gefällt euch eine gecodete Schrift auf einer Website? Könnt aber nicht definieren, welche Schriftart hier verwendet wurde? Das »WhatFont Tool« macht es möglich: Das Script liest aus einem Website-Code die verwendete Schrift heraus – und das ganz einfach. (Dies gilt  natürlich nicht für gesetzten Text der als Grafik eingesetzt wurde.)

 

Wie es funktioniert: Einfach das »WhatFont Tool« auf www.chengyinliu.com/whatfont.html boomarken, die jeweilige Website besuchen und das Bookmark aktivieren. Fährt man nun mit dem Mauszeiger oder Cursor über den Text, zeigt das Script die dort verwendete Schrift an.

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Sonderzeichen im Web

Typografie im Web war und ist immer noch ein schwieriges Thema. Aufgrund der Darstellung oder falschen Kodierung werden Akzente und weitere Sonderzeichen oft reduziert dargestellt und wieder weggelassen. Besonders ausländische Namen werden in Mitleidenschaft gezogen und nur mehr oder weniger korrekt geschrieben.

 

Für einen validen Code gibt es hierfür ein passendes Tool. Das Widget für MacOS: »HTML Entity Character Lookup«.

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Der eigene Font mit iFontMaker

Früher wurde oft diskutiert, für was das iPad eigentlich Nutze ist. Doch mittlerweile gibt es für das iPad jede Menge nützliche und kreative Tools. Eines davon ist »iFontMaker«. Mit dieser App lässt sich – laut Hersteller – in 5 Minuten ein eigener Font erstellen. Diesen kann man dann als TrueType-Font und Webfont ausgeben und unbegrenzt nutzen.

 

Mit der komfortablen Touch-Oberfläche lassen sich freihändig einzelne Buchstaben/Zeichen erstellen, die man nachträglich noch feinjustieren kann. Die App unterstützt sogar den Unicode-Zeichensatz und beschert somit jede Menge Platz für Glyphen und Varianten.

 

Es bietet sich mit der »iFontMaker« natürlich auch an, einen eigenen Pikto-Font zu basteln. Die eigene Alternative zu »Webdings« und »Wingdings«.

 

Hier ein kleiner Einblick:

iFontMaker Tutorial

 

Die App ist für 7,99 EUR im iTunes App-Store erhältlich.

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»Farb-Fächer« für Schriften

»TypeSelect« ist ein Schriftfächer vom Verlag Hermann Schmidt Mainz. Es ist quasi der Pantone- oder HKS-Fächer für Typografen und Grafiker. Was sich für Farben als so nützlich erwiesen hat, wird dieser Fächer sicherlich ebenso. Den perfekten Überblick mit dem einfachen Kombinations-Check. Mit Schrift-Auswahl-Unterstützung von Profis wie Otmar Hoefer und Jürgen Siebert. Das Ganze ist dann nochmals in einem schönen Schuber sicher verpackt.

 

Die Produktbeschreibung verspricht uns neue Satzschriften zu finden, für ungewöhnliche Lösungen alltäglicher Herausforderungen, neue Displayschriften, die zu den Aufgaben passen und gebrochene Schriften für sich wiederzuentdecken.

 

Der Fächer ist bereits in der dritten Auflage erschienen und umfasst 240 Blatt mit 226 Schriften und über 1000 Schriftschnitten, gedruckt in 6 Sonderfarben. Die Unterteilung erfolgte in Serif, Slabserif, Sans, Script, Blackletter und Display.

 

»TypeSelect« ist für 49,80 EUR erhältlich beim Verlag Hermann Schmidt Mainz oder bei Anbietern wie Amazon oder Fontshop (ISBN 978-3-87439-685-1).

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Shake it. Der Font-Mix

»FontShuffle« ist eine praktische iPhone/iPod/iPad-App für alle Schriftenliebhaber. Die kostenlose App der FontShop AG bezeichnet sich selbst als schnellste Inspirationsquelle für Schriften. Dieses Versprechen wird absolut gehalten. Über ein Auswahlverfahren via Charakterisierung gelangt man zur gesuchten Schrift: Ob Sans Serif, Serif, Script, humanist, gothic, hybrid … »FontShuffle« findet anhand den Suchkriterien »die Richtigen« unter den circa 1000 Fonts. Gefällt einem das erste Suchergebnis nicht, bedarf es nur einem »Shake« mit seinem Smartphone, und schon hat die App die nächsten Vorschläge parat. Durch die ständige Font-Erweiterung entwickelt sich die App zu einer richtigen Fontbibliothek mit vielen Extras wie die Voransicht, dem Mailversand, die Musteransicht und die praktische Druckfunktion. Quasi ein absolutes Muss für jeden Typo-Fan.

 

Die App ist gratis in der aktuellen Version 1.3.2 im Apple iTunes AppStore erhältlich. Vorausgesetzt ist das iOS 3.1.2 oder neuer. »FontShuffle« ist kompatibel mit iPhone, iPod touch und iPad.

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Einfacher entfernen

Mit der Einführung der »Wireless-Tastatur« von Apple nahm das Unternehmen zugleich dem User viele Tasten: Zum Beispiel das numerische Feld und die Entfernen-Taste für Zeichen, die rechts des Cursors folgten. Nur noch die herkömmliche Löschen-Taste fand auf der verkleinerten Tastatur Platz. Problem ist jedoch, dass diese Taste nur die Zeichen links des Cursors entfernt. Jedoch ist das für Texte tippen oder Korrekturen ziemlich hinderlich und lästig. Manche haben sich bereits damit abgefunden, den Cursor mittels Pfeiltasten oder Mausklick neu zu platzieren und herkömmlich zu löschen.

 

 

Jedoch gibt es einen Trick: Mit gleichzeitigem Drücken der »fn«- und der Löschen-Taste werden die Zeichen rechts des Cursors entfernt. Praktisch, oder? Jetzt muss man nicht mehr gar so sauer auf Apple sein.

 

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Fontcase. Günstig, praktisch, gut

Schriftbegeisterte User haben häufig abertausende Schriften auf der Platte liegen. Und da ja Gestalter sich meistens mehr um gutes Design als um organisiertes Schriftenmanagement kümmern, sind Font-Management-Applikationen genau das Richtige. Die Platzhirsche im professionellen Bereich sind zu einem das Urgestein »Extensis Suitcase Fusion 3« (für 129,90 EUR/Single-Lizenz), der ausgereifte »Linotype FontExplorer X Pro« (für 79 EUR/Single-Lizenz) und das günstige »Fontcase« (Version 1) von Bohemian Coding (für 42 EUR/Single-Lizenz). Suitcase bietet als einziger Anbieter sowohl eine CD-Box, als auch eine Download-Version zur Verfügung an. Die beiden anderen Hersteller setzen ausschließlich auf die Download-Möglichkeit.

 

Heute betrachte ich die günstigste Möglichkeit Schriften zu verwalten mal etwas genauer: Fontcase stammt wie erwähnt aus dem Hause Bohemian Coding, dass einem zwischen 3 unterschiedlichen Lizenzen auswählen lässt: Das Standardpaket Single-User (für max. 5 Macs) für 42 EUR, dem Family-Pack (für max. 5 Macs innerhalb eines Haushaltes) für 69 EUR oder dem Business-Pack (für max. 15 Macs oder 15 User) für 199 EUR, dass sich ideal für Agenturen und Gestaltungsbüros eignet. Im Vergleich: Linotype verlangt für die 15-User-Lizenz 1165,25 EUR und Extensis sagenhafte 1604 EUR (Angabe auf der Website: 2104,50 Dollar). Das sind enorme Summen, wenn man sich im Klaren bleibt, dass es sich hier »nur« um eine Management-Software handelt.

 

Die Schrift im Mittelpunkt.

Für alle Windows-User nun die Enttäuschung: „Fontcase“ liegt ausschließlich, wie auch der Mitspieler „FontExplorer X Pro” nur für Mac OS X-User vor. Nur Suitcase hat ein Auge auf Windows-User geworfen. Diese Mac-Exklusivität bekommt man aber auch gleich bei der Oberfläche zu spüren, die sich ganz Mac-like präsentiert. iTunes-User fühlen sich hier doch gleich zuhause. „Fontcase“ zeichnet das aus, was eine Font-Management-Software können muss: Sie präsentiert die Schriften in voller Pracht. Sei es eine Glyphen-Übersicht, Headline-Ansicht oder als Vorschau für komplette umfangreiche Fließtexte. Schon visuell lässt sich durch die Schriftenbibliothek mit Icon-Preview-Ansicht scrollen. Wie in iTunes lassen sich zudem Schriften informativ aufwerten und bewerten.

 

Organisationstalent.

Organisatorisch sortiert „Fontcase“ in Fontsammlungen, Smart-Ordnern (aktivierte Fonts, deaktiverte Fonts, Systemfonts usw.), websicheren Schriften, nach Sprachgebrauch (Greek, Latin usw.) oder sogar nach Schriftendesigner.

 

Auto-Aktivierung für Bequemliche.

Bei der Auto-Aktivierung hinkt „Fontcase“ seinen Mitkonkurrenten leider etwas hinterher. Was bei „Suitcase Fusion 3“ oder „Linotype Font Explorer X Pro“ wunderbar funktioniert, hakt es bei der aktuellen „Fontcase“-Version 1.5.3 noch etwas. Öffnet man ein Dokument in dem Schriften enthalten sind, die noch nicht vorab aktiviert wurden, so streikt er bei Adobe InDesign. Andere Programme wie Illustrator beherrscht das Programm jedoch. Was jedoch schade ist, da InDesign wohl zu einem der meist genützten Programmen gehört, die täglich von Gestaltern verwendet werden. Bohemien Coding schlägt für das InDesign-Problem eine alternative aber auch komplizierte Lösung vor: Zuerst muss das Dokument mit den nicht oder teilweise aktivierten Schriften geöffnet werden und darauffolgend zu zu „Fontcase“ gewechselt werden. Mit der Funktion im Menü „Activate Fonts in InDesign“ lassen sich nun alle gebrauchten Schriften aktivieren. Dies ist für jedes Dokument auszuführen, was ziemlich mühsam werden kann. Hoffentlich gibt es in einem Update hierfür bald eine bessere Lösung.

 

Noch was für oben drauf.

Ein kleines Schmankerl ist die Plugins-Funktion, die auf der Herstellerwebsite angeboten wird. Hier kann zum Beispiel mit einem Plugin die System-Font-Cache entleert werden, etc. Die meisten Plugins können jedoch das, was wiederum Mitmischer bei Font-Management-Programmen standardmäßig anbieten.

 

Erst gucken – dann kaufen.

Wer sich erst mal mit der Font-Management-Software vor dem Kauf anfreunden will, hat die Möglichkeit 15 Tage lang diese kostenlos anzutesten. Trial- und Vollversion liegen jedoch leider nur in englischer Sprache vor.

 

Fazit.

„Fontcase“ weißt absolute Stärken im Management und in der Optik auf. Für einen ansprechenden Preis von 42 EUR zeigt er seinen Konkurrenten, dass Font-Management nicht teuer sein muss. Jedoch sollte bei der Auto-Aktivierung nachgebessert werden. Ebenso wäre eine deutsche Version sehr wünschenswert, wobei in „Fontcase“ die Schrift an sich im Mittelpunkt steht.

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